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Wie fängt das Philosophieren an? Wie charakterisiert sich das natürliche, vorphilosophische Bewußtsein, und in welchem Verhältnis steht es zum philosophischen Bewußtsein? Diesen Fragen wird in der vorliegenden Arbeit nachgegangen ... celý popis
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Wie fängt das Philosophieren an? Wie charakterisiert sich das natürliche, vorphilosophische Bewußtsein, und in welchem Verhältnis steht es zum philosophischen Bewußtsein? Diesen Fragen wird in der vorliegenden Arbeit nachgegangen im Hinblick auf zwei Philosophen, die sich intensiv mit dem Problem einer Einleitung in die Philosophie und den Paradoxien des Anfangens auseinandergesetzt haben: Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Edmund Husserl. Während Husserl betont, daß der Übergang in die Philosophie nicht kontinuierlich ist, sondern gewissermaßen einen Sprung erfordert, betont Hegel in der Phänomenologie des Geistes, daß der Übergang den Charakter eines Weges oder einer Entwicklung haben muß. Trotz dieses Unterschieds in der Schwerpunktsetzung findet sich der diskontinuierliche ebenso wie der entwicklungsmäßige Charakter des Übergangs in beiden Philosophien. In seiner Spätphilosophie nähert sich Husserl der Position Hegels an, indem er eine geschichtliche Einführung in die Phänomenologie entwirft. Wenngleich beide Philosophen Geschichte als teleologischen Prozeß betrachten, gibt es doch entscheidende Unterschiede: Für Hegel kann die Geschichte vollendet werden, für Husserl ist sie unendlich offen. Diese Unterschiede gehen mit verschiedenen Auffasungen bezüglich der phänomenologischen Methode und der Rolle der Philosophen einher.
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